28. Sep 2015

Prüfungsvorbereitung – so lernst du richtig

28.09.2015 – Eine Prüfung steht an? Egal, ob es eine grosse Mathematik Prüfung, Gymiprüfung oder Französisch Voci Prüfung ist, unsere Tipps und Tricks helfen dir bei der Prüfungsvorbereitung.

Eine Prüfung steht an. Sei das nun eine grosse Mathematik Prüfung, die Gymiprüfung, eine Abschlussprüfung oder die Matura, es braucht Vorbereitung. Und genau diese Prüfungsvorbereitung ist teilweise alles andere als einfach. Einerseits fachlich, was muss ich lernen, andererseits auch persönlich, wie kann ich mich motivieren und wie lerne ich richtig. Dies sind Herausforderungen, aber keinesfalls unüberwindbare Hürden. Zürcher Nachhilfe hat für euch einige tolle Tipps und Tricks, die garantiert helfen, dass die Vorbereitung für die nächste Prüfung einiges leichter fällt.

Ziel:

Ich bereite mich für eine Prüfung optimal vor, und kann während der Prüfung mein Wissen abrufen.

Tipp 1:

Stoffumfang klären. Was muss ich können, und was nicht. Dies erleichtert es, den Stoffumfang für die Prüfung richtig abzuschätzen und das Richtige zu lernen. Es bringt nichts, möglichst viel Stoff zu lernen, sondern du musst das Richtige lernen.

Tipp 2:

Teile diesen Prüfungsstoff in kleinere Portionen ein. So kannst du die einzelnen Portionen besser lernen, und es ist kein unüberwindbarer Berg an Prüfungsstoff.

Tipp 3:

Frühzeitig mit der Lernplanung beginnen. Eine gute Planung ist bereits die halbe Prüfungsvorbereitung. Du hast nun bereits herausgefunden, was du lernen musst, und hast ihn in kleinere Lernportionen aufgeteilt, jetzt ist entscheidend, wann du das am besten lernst. Nachfolgend findest du eine Beispieltabelle, wie das aussehen könnte.

Beispiel Lernplan

Beispiel Lernplan

 

Trage in diese Grafik deine Prüfungen ein, und sämtliche „besetzte“ Zeit, wie zum Beispiel Musikunterricht, Fussballtraining, etc. So kannst du dann eintragen, wann du Zeit hast zu lernen, und was genau du dann lernen wirst.

Tipp 4:

Bildet Lernpartnerschaften. Es kann durchaus eine Hilfe sein, mit einer Person zu lernen. Einerseits fühlt man sich verpflichtet, weil die andere Person auch lernen muss, andererseits kann man von Stärken der anderen Person profitieren und sich austauschen über den Prüfungsstoff. Dies hilft, den Stoff zu verstehen, und ihn im Kopf zu behalten.

Tipp 5:

Mit alten Prüfungen lernen. Falls solche vorhanden sind, bieten diese optimale Prüfungsvorbereitung. Sie lassen den Prüfungsumfang abschätzen, und auch die Art und Weise, wie eine Lehrperson Prüfungen schreibt.

Tipp 6:

Zusammenfassungen und Spickzettel schreiben. Durch das aufschreiben befasst man sich doppelt mit dem Lernstoff. Einerseits musst du dich dann mit dem Stoff auseinandersetzen, wie du ihn optimal zusammenfasst, andererseits schreibst du ihn dann noch auf. Dies fördert die Fähigkeit, sich den Prüfungsstoff zu merken. Für mich war dies stets beste Prüfungsvorbereitung.

Tipp 7:

Eigene Prüfungsfragen formulieren. Versuche zum Stoff eigene Prüfungsfragen zu formulieren. Du setzt dich dadurch wie beim Zusammenfassungen schreiben intensiver mit dem Prüfungsstoff auseinander und dies hilft dir den Stoff tiefgehend zu verstehen und ihn dir damit auch einfacher zu merken.

Tipp 8:

Pausen sind wichtig. Einerseits während du am lernen bist. Belohne dich. Wenn du beispielsweise zwei Stunden gelernt hast, nimm dir eine halbe Stunde frei und mach etwas, was dir Spass macht. Du kannst dich belohnen und es macht dir den Kopf frei wieder voller Elan weiterzulernen.

Tipp 9:

Sport. Durch sportliche Aktivitäten wird dein Sauerstoffgehalt im Blut angereichert. Was das Gehirn braucht, um gut zu funktionieren ist viel viel Sauerstoff. Je mehr desto besser.

Du hast zwei Fliegen mit einer Klappe. Eine gute Lernpause und du machst dein Gehirn fit für die nächste Lernrunde.

Tipp 10:

Finde genug früh heraus wie du funktionierst. Kleinere Prüfungen geben dir die Möglichkeit, dich kennenzulernen, und herauszufinden, was für ein Lerntyp du bist. Wechsel die Lernzeiten, Lernmethoden ein bisschen ab, dann kannst du sehen, wie und wann du am besten lernst und was für dich die optimale Prüfungsvorbereitung ist. Wenn du dann eine richtig grosse Prüfung wie zum Beispiel eine Gymiprüfung hast, weißt du, wie du am besten lernst und musst es nicht erst noch herausfinden.

Lerntypen:

  1. Der auditive Lerntyp funktioniert beim Lernen vor allem über das Gehör. Lernen kannst du zum Beispiel, indem du den Lernstoff aufnimmst und ihn dir immer wieder anhörst. Auch sich selbst etwas vorzulesen, kann dem auditiven Lerntypen helfen bei der Prüfungsvorbereitung.
  2. Der visuelle Lerntyp kann lernt am besten, wenn er den Lernstoff selbst sieht oder liest. Hier sind bei der Prüfungsvorbereitung schriftliche Notizen sehr zu empfehlen. Allgemein kann sich dieser Typ Bilder und Grafiken besser merken. Ein Tipp kann sein, sich Bilder zum Lernstoff auszudenken.
  3. Beim kommunikativen Lerntyp sind Diskussionen und Gespräche ein äusserst effizientes Mittel zum Lernen. Mit anderen sprechen, Fragen stellen und Gruppengespräche führen hier zum gewünschten Erfolg. Vor allem Lerngruppen sind für diesen Lerntyp bei der Prüfungsvorbereitung hilfreich.
  4. Der motorische Lerntyp braucht zum Lernen viel Bewegung. Diesem Lerntyp kann es helfen, während des Lernens auf und ab zu laufen, und den Stoff durch Gesten und Mimik zu ergänzen. Während dem Lernen etwas zu essen hat mir persönlich immer viel geholfen.

Die vier Lerntypen lassen sich aber nicht ganz klar und eindeutig voneinander abgrenzen. Wie in Tipp 10 geschrieben, lohnt es sich verschiedene Dinge auszuprobieren, und für dich selbst herauszufinden, was dir am besten liegt, und für dich stimmt.

Tipp 11:

Üben, üben, üben. Und immer wieder üben.

Viel Spass beim Ausprobieren und viel Erfolg wünscht

Zürcher Nachhilfe

 

Titelfoto: luxuz::. / photocase.de