24. Apr 2016

Musik und Lernen

Hilft Musik zum Lernen? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, aber es gibt auf jeden Fall einige Dinge zu beachten. Zürcher Nachhilfe hat 10 Tipps zusammengestellt.

Während gewisse Menschen am besten in absoluter Stille lernen können funktioniert diese Lernmethode für andere genau eben nicht, da es zu ruhig ist. Hier kann passende Musik zum Lernen helfen. Doch was heisst Musik zum Lernen genau und welche Musik eignet sich als Lernbegleitung. Hier einige Tipps zum Thema Musik und Lernen von Zürcher Nachhilfe.

Es gibt viele Studien, die sagen Musik sei zum Lernen nicht geeignet und auf der anderen Seite genau so viele Studien, die die Wirksamkeit von Musik in einer Lernumgebung hervorheben. Das Wichtigste ist, dass jede und jeder für sich herauszufinden versucht, was für sie oder ihn am besten zum lernen funktioniert.

Sehr Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass du die richtige Musik auswählst, weil sie dich sonst eher ablenkt als dein Lernverhalten fördert.

 

10 Tipps zum Thema Musik zum Lernen

Tipp 1

Mit ruhiger, harmonischer und vor allem auch klassischer Musik befindest du dich schon mal auf der sicheren Seite, was Musik und Lernen betrifft.

Tipp 2

1993 wurde eine Studie der University of California veröffentlicht, welche aufzeigte, dass durch klassische Musik, insbesondere von Mozart das räumliche Vorstellungsvermögen gesteigert werden könne – der sogenannte „Mozart-Effekt“. Klassische Musik scheint also einen positiven Effekt auf das Lernen zu haben.

Tipp 3

Naturgeräusche wie zum Beispiel Wellen, Regen oder Ähnliches funktionieren sehr gut, dass du dich konzentrieren kannst. Dies ist zwar keine Musik im eigentlichen Sinne, aber hat denn gleichen Zweck die „Stille“ während dem Lernen aufzubrechen.

Tipp 4

Das Lernen steht immer noch im Vordergrund. Das heisst die Lautstärke der Musik sollte gering sein. Eher ein Hintergrundgeräusch während dem Lernen, nicht dass du zu sehr abgelenkt wirst.

Tipp 5

Wenn du ständig ein neues Lied wählen musst, ist der Konzentrationseffekt der Musik wieder weg. Erstelle dir also Playlists oder suche dir welche zusammen. Gerade auf youtube findest du unzählige Playlists zu Lernmusik oder Konzentrationsmusik.

Tipp 6

Wer Probleme mit Mathe hat, kann sich entweder Klassik mit 60 bis 70 bpm oder andere Musik mit 50 bis 80 bpm einlegen. Bei dieser Frequenz wird die linke Gehirnhälfte angesprochen, die logisches Denken und Problemlösen ermöglicht.
Kreative Fächer lernt man am besten mit emotionaler Musik, die zum behandelten Thema passt. Trauriges Thema – melancholische Musik. Zum Beispiel. Wenn die rechte Gehirnhälfte stimuliert wird, erhöht die damit einhergehende gesteigerte Erregung die Kreativität.

Tipp 7

Pausen sind wichtig. Auch beim Lernen, dies wird häufig unterschätzt. Wenn du dir eine Playlist zusammenstellst, die ungefähr 1.5 – 2 Stunden dauert, weißt du auch automatisch, wann es wieder Zeit für eine Pause ist.

Tipp 8

Pause. Hier lohnt es sich entweder extra Pausenmusik einzuschalten, oder bewusst keine Musik zu hören. Gespräche und oder eine kurze Bewegungspause haben mir persönlich immer sehr geholfen, und ich konnte mich danach wieder besser auf das Lernen einlassen.

Tipp 9

Wenn du Musik zum Lernen hörst, wird dein Gehirn diese Musik mit Lernen allgemein und mit dem gelernten Stoff verbinden, ähnlich wie Werbemusik. Wenn du also diese Musik auch vor dem Schlafen und zum Beispiel vor der Prüfung hörst, bringst du dich automatisch in eine konzentrierte Lernstimmung.

Tipp 10

Wichtig ist, dass du lernst und eine produktive Lernphase hast. Verschwende also nicht zu viel Zeit mit der Suche nach der perfekten Lernmusik. Gerade auf youtube findest du viele Playlists, die dir dies vereinfachen.

Im Optimalfall vergisst du während dem Lernen, dass du überhaupt Musik hörst. Wenn das nicht so ist, solltest du die Musik ändern, und wenn dies nach mehreren Versuchen nichts nützt, vielleicht wieder ohne Musik lernen.

 

Titelphoto: iotas / photocase.de