• Yves Bouquet

Immer dieser Stress in der Schule

Stress Stress Stress. Stress in der Schule ist ein grosses Thema. Zürcher Nachhilfe hat daher Tipps für Eltern und Kindern zusammengestellt wie man mit Stress umgehen kann.

Welches Kind kennt diese Situation nicht. Kurz aus dem Fenster schauen, und im nächsten Moment wird man an die Wandtafel gerufen um die Mathe-Aufgabe zu lösen – Stress pur! Nicht nur die Schule, Leistungsdruck, Streit mit Freunden, Fussballtraining, Hausaufgaben und viele weitere Faktoren können zu einer Stressbelastung führen. So bleibt es oft nicht nur bei der psychischen Belastung, Stress hat auch einen Einfluss auf das körperliche Befinden und Unkonzentriertheit, Nervosität, Kopf- und Bauchschmerzen können Symptome davon sein. Tipps für Eltern „Wie kann man Stress in der Schule entgegenwirken“:

1. Erwartungen überprüfen

Zu viel Druck auf das Kind kann in einer Abwehrreaktion und in Stress enden. Es ist ein schmaler Grat zwischen Motivation, Förderung und Freiraum. Jeder hat sein eigenes Tempo, eigene Ideen und eigene Fähigkeiten. Zu viel Druck oder fremdgesteuerte Motivation kann den inneren Antrieb und die natürliche Neugier hemmen.

2. Unterstützung

Kindern hilft häufig proaktive Unterstützung und Verständnis am meisten. Dies schafft Vertrauen und wirkt beruhigend. Das Unterdrücken von negativen Gefühlen, statt darüber zu sprechen, kann in einer Negativspirale enden, indem sich Stress-Gefühle anstauen und dadurch die Stress-Symptome immer stärker werden.

3. Gemeinsame Rituale

Durch Rituale, welche zusammen erlebt werden, zum Beispiel gemeinsames Kochen und Essen, kann Vertrauen aufgebaut werden und Druck abgebaut werden. Als vorbeugende Massnahme trauen sich Kinder dadurch auch eher Probleme anzusprechen.

4. Freizeitstress reduzieren

Ausserschulische Aktivitäten sind einerseits sehr wichtig und funktionieren in vielen Fällen als Ausgleich zur Schule. Zu viele jedoch können hier genau das Gegenteil bewirken. Vor allem wenn Kinder das Gefühl gekommen, nicht mitbestimmen zu können, wird der Stressfaktor zusätzlich erhöht. Es lohnt sich daher, das Kind in die Planung miteinzubeziehen.

5. Schulnoten

Die Noten in der Schule sind wichtig und klar, sie geben ein Indiz, wie sich das Kind in der Schule macht. Nur, beim besten Willen, es sind nicht nur die Schulnoten die im Leben zählen. Es ist genau so wichtig, dass Sozialkompetenz gefördert wird, und nur weil ein Kind in Mathe eine schlechte Note hat, heisst das noch lange nicht, dass das Kind wirklich keine Mathematik beherrscht. Je mehr der Druck um jeden Preis eine gute Note nach Hause zu bringen gesenkt werden kann, desto stressfreier kann das Kind mit dem Fach umgehen und daher weniger verkrampft die Prüfung schreiben, was dann zum Beispiel stressinduzierte Phänomene wie Blackouts vermeiden kann.

6. Kontakt mit externen Personen suchen

Wenn Ihnen die Situation über den Kopf wächst, lohnt es sich auch das Gespräch mit Lehrern, Schulpsychologen oder Sozialarbeitern zu suchen. Drei Anti-Stress-Tipps für Kinder:

1. Mutmachspruch

Wenn es wirklich stressig wird kannst du diesen leise für dich aufsagen, und dich beruhigen. Zum Beispiel „ich bin sper, ich schaffe das!“.

2. Was du heute kannst besorgen – das verschiebe nicht auf morgen!

Es lohnt sich allgemein Aufgaben zeitnah zu erledigen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Du kannst dann auch die Zeit besser geniessen, die dir dann effektiv als Freizeit bleibt, und du musst nicht die ganze Zeit darüber nachdenken, was du alles noch erledigen musst! Bei überraschenden, nicht erwarteten Aufgaben kommt dann auch kein Stress auf, weil die andere Aufgabe ja bereits erledigt ist.

3. Positive Erinnerung

Erinnere dich an eine tollen, gutes Erlebnis, das du hattest. Sei das der Sieg im Fussballturnier, eine Schneeballschlacht, ein Waldspaziergang – etwas, was dich glücklich gemacht hat. Nun schliesse die Augen und atme dabei tief und langsam ein und aus. Merkst du, wie der Stress nachlässt?

Titelphoto: thetank / photocase.de

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